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Gute Texte zu schreiben ist eine Kunst

Ich gebe mir Mühe, Text sorgfältig zu formulieren. Das fällt mir bei dem einen Thema leichter als bei dem anderen. Ob die Texte »gut« sind, müssen natürlich andere beurteilen. Ich mag es gerne, wenn Dinge auf den berühmten »Punkt« gebracht werden. Kurze und knappe Formulierungen, aber trotzdem ausreichend für den jeweiligen Zweck.

Das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn gerade der Text trifft ja auf die unterschiedlichsten Menschen. Alle sollen ihn verstehen, und dabei weder gelangweilt noch überfordert sein. Ich empfinde es als Herausforderung, beruflich mit Themen konfrontiert zu sein, in die ich mich erst reindenken und auch reinfühlen muss. Aber wenn mir dies gelungen ist, kann ich Zusammenhänge oft besser beschreiben als Menschen, die in diesen Bereichen arbeiten und damit jeden Tag zu tun haben. Hier greift das Schlagwort der »Betriebsblindheit«. Denn die Sprache der InsiderInnen ist für die meisten anderen Menschen unverständlich. Dies erfährt man häufig dann, wenn Bedienungsanleitungen von Menschen geschrieben werden, die jeden Tag mit dem Produkt zu tun haben. Dann kommt das Wort »Fachchinesisch« zu seiner Ehre. Häufig fehlt in den Beschreibungen der eine oder andere Schritt. Das ist bei Kameras der Fall, aber auch bei Waschmaschinen, Handys und bei Software. Häufig ist es besser, wenn Menschen, die nicht in dem Bereich arbeiten, die Texte für eine Bedienungsanleitung schreiben. Und wenn Firmen sich dazu nicht durchringen können, sollten sie ihre Texte zumindest von wortgewandten KonsumentInnen »Korrektur« lesen lassen. Wie gesagt: »Gute Texte zu schreiben ist eine Kunst.«

F P

Fernando Pessoa

Eine kurze Vorstellung des so scharfsinnigen Schriftstellers aus Portugal

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